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		<title>AKTIONFINANZPLATZ / NEWS</title>
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		<language>de-DE</language>
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		<ttl>60</ttl>
				<item>
			<title> Ein unabh&#228;ngiges Schiedsgericht f&#252;r zahlungsunf&#228;hige Staaten</title>
			<link>http://www.aktionfinanzplatz.ch/news/index.php?title=ein_unabhangiges_schiedsgericht_fur_zahl&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1</link>
			<pubDate>Tue, 18 May 2010 08:27:56 +0000</pubDate>
						<category domain="main">Finanzplatz Informationen</category>
<category domain="alt">Pressecommuniqu&#233;s</category>			<guid isPermaLink="false">105@http://www.aktionfinanzplatz.ch/news</guid>
			<description>Statt neuer Kredite und Rettungsschirme f&#252;r hochverschuldete Staaten fordern die Aktion Finanzplatz Schweiz (AFP) und das europ&#228;ische Schuldennetzwerk Eurodad ein faires und transparentes Insolvenzverfahren. Dieses sollte von einem  unabh&#228;ngigen Schiedsgericht geleitet werden, das die Ursachen der Verschuldung untersucht und sowohl Gl&#228;ubiger als auch Schuldner in die Verantwortung nimmt. Nicht nur f&#252;r Griechenland, sondern auch f&#252;r viele notleidende Staaten im S&#252;den w&#228;re dies ein Ausweg aus der Schuldenfalle.

Derzeit existiert kein Insolvenzrecht f&#252;r hochverschuldete praktisch zahlungsunf&#228;hige Staaten, sondern Gl&#228;ubiger wie der IWF oder der Paris Club der Geberstaaten entscheiden einseitig, wieviele Schulden sie einem Land erlassen und zu welchen Konditionen. Das ist in h&#246;chstem Masse ungerecht: Es negiert die Tatsache, dass die Gl&#228;ubiger oft eine Mitverantwortung f&#252;r die Situation der Schuldnerstaaten tragen, weil sie - leichtsinnig oder aus Eigeninteresse - Kredite nicht mit der n&#246;tigen Sorgfalt vergeben haben oder bewusst auf Kosten ihrer Schuldner spekuliert haben. 

Darum sind wir f&#252;r die Schaffung eines unabh&#228;ngigen eventuell der UNO angegliederten Schiedsgerichts, das im Rahmen des Insolvenzverfahrens die Legitimit&#228;t der Anspr&#252;che aller Gl&#228;ubiger pr&#252;ft. Dadurch w&#252;rden weder Gl&#228;ubiger noch Schuldner entscheiden, ob und welche Schulden zu welchen Konditionen erlassen bzw. zur&#252;ckgezahlt w&#252;rden. Die H&#246;he des f&#252;r ein Land verkraftbaren Schuldendienstes w&#252;rde dabei auch vom Umfang der notwendigen Sozialausgaben abh&#228;ngig gemacht. Vorbild ist Kapitel 9 des US-Insolvenzrechts f&#252;r Gemeinden. Ein solches Insolvenzverfahren w&#252;rde die Schuldner merklich entlasten, der Spekulation angesichts drohender massiver Verluste Einhalt gebieten, die Kreditgeber zu mehr Sorgfalt mahnen, allen Beteiligten mehr Rechtssicherheit bieten und zu mehr Stabilit&#228;t f&#252;hren.

Die AFP bedauert, dass sich die Schweiz &#252;ber den Internationalen W&#228;hrungsfonds (IWF) am von der EU beschlossenen Rettungsschirm f&#252;r hochverschuldete Eurostaaten beteiligt. Statt das Schuldenproblem zu l&#246;sen, ermuntert dieser Rettungsschirm die Staaten dazu, noch mehr Schulden zu machen. Und es ist fraglich, ob die Spekulation auf Dauer einged&#228;mmt werden kann. 

F&#252;r weitere Ausk&#252;nfte:

Andr&#233; Rothenb&#252;hler, Aktion Finanzplatz Schweiz, Tel. G 061 693 17 00 oder 079 273 61 43.

</description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Statt neuer Kredite und Rettungsschirme f&#252;r hochverschuldete Staaten fordern die Aktion Finanzplatz Schweiz (AFP) und das europ&#228;ische Schuldennetzwerk Eurodad ein faires und transparentes Insolvenzverfahren. Dieses sollte von einem  unabh&#228;ngigen Schiedsgericht geleitet werden, das die Ursachen der Verschuldung untersucht und sowohl Gl&#228;ubiger als auch Schuldner in die Verantwortung nimmt. Nicht nur f&#252;r Griechenland, sondern auch f&#252;r viele notleidende Staaten im S&#252;den w&#228;re dies ein Ausweg aus der Schuldenfalle.</p>
	<p>Derzeit existiert kein Insolvenzrecht f&#252;r hochverschuldete praktisch zahlungsunf&#228;hige Staaten, sondern Gl&#228;ubiger wie der IWF oder der Paris Club der Geberstaaten entscheiden einseitig, wieviele Schulden sie einem Land erlassen und zu welchen Konditionen. Das ist in h&#246;chstem Masse ungerecht: Es negiert die Tatsache, dass die Gl&#228;ubiger oft eine Mitverantwortung f&#252;r die Situation der Schuldnerstaaten tragen, weil sie - leichtsinnig oder aus Eigeninteresse - Kredite nicht mit der n&#246;tigen Sorgfalt vergeben haben oder bewusst auf Kosten ihrer Schuldner spekuliert haben. </p>
	<p>Darum sind wir f&#252;r die Schaffung eines unabh&#228;ngigen eventuell der UNO angegliederten Schiedsgerichts, das im Rahmen des Insolvenzverfahrens die Legitimit&#228;t der Anspr&#252;che aller Gl&#228;ubiger pr&#252;ft. Dadurch w&#252;rden weder Gl&#228;ubiger noch Schuldner entscheiden, ob und welche Schulden zu welchen Konditionen erlassen bzw. zur&#252;ckgezahlt w&#252;rden. Die H&#246;he des f&#252;r ein Land verkraftbaren Schuldendienstes w&#252;rde dabei auch vom Umfang der notwendigen Sozialausgaben abh&#228;ngig gemacht. Vorbild ist Kapitel 9 des US-Insolvenzrechts f&#252;r Gemeinden. Ein solches Insolvenzverfahren w&#252;rde die Schuldner merklich entlasten, der Spekulation angesichts drohender massiver Verluste Einhalt gebieten, die Kreditgeber zu mehr Sorgfalt mahnen, allen Beteiligten mehr Rechtssicherheit bieten und zu mehr Stabilit&#228;t f&#252;hren.</p>
	<p>Die AFP bedauert, dass sich die Schweiz &#252;ber den Internationalen W&#228;hrungsfonds (IWF) am von der EU beschlossenen Rettungsschirm f&#252;r hochverschuldete Eurostaaten beteiligt. Statt das Schuldenproblem zu l&#246;sen, ermuntert dieser Rettungsschirm die Staaten dazu, noch mehr Schulden zu machen. Und es ist fraglich, ob die Spekulation auf Dauer einged&#228;mmt werden kann. </p>
	<p>F&#252;r weitere Ausk&#252;nfte:</p>
	<p>Andr&#233; Rothenb&#252;hler, Aktion Finanzplatz Schweiz, Tel. G 061 693 17 00 oder 079 273 61 43.</p>
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		</item>
				<item>
			<title>Generalversammlung 2010</title>
			<link>http://www.aktionfinanzplatz.ch/news/index.php?title=generalversammlung_2010&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1</link>
			<pubDate>Tue, 11 May 2010 09:34:05 +0000</pubDate>
						<category domain="main">Veranstaltungen</category>			<guid isPermaLink="false">104@http://www.aktionfinanzplatz.ch/news</guid>
			<description>Die Generalversammlung der Aktion Finanzplatz Schweiz findet am Donnerstag, 17. Juni 2010, im Bahnhofbuffet Basel (Saal Osaka, erster Stock) statt. Beginn ist um 19.00 Uhr. Wir w&#252;rden uns freuen, Sie zu diesem Anlass begr&#252;ssen zu d&#252;rfen.

1. Protokoll der GV 2009
2. Genehmigung der Traktandenliste
3. Jahresbericht 2009
4. Finanzen
4.1. Erfolgsrechnung/Bilanz/Revision 2009
4.1. Budget 2010
5. Mutationen / Wahl des Vorstandes
- Gertrud Ochsner, bisher
- Susanne Leutenegger Oberholzer, bisher
- Barbara M&#252;ller, bisher
- Jules Rampini, bisher
- Andreas Missbach, bisher
6. Wahl des Revisors
7. Laufende Aktivit&#228;ten
8. Varia </description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Generalversammlung der Aktion Finanzplatz Schweiz findet am Donnerstag, 17. Juni 2010, im Bahnhofbuffet Basel (Saal Osaka, erster Stock) statt. Beginn ist um 19.00 Uhr. Wir w&#252;rden uns freuen, Sie zu diesem Anlass begr&#252;ssen zu d&#252;rfen.</p>
	<p>1. Protokoll der GV 2009<br />
2. Genehmigung der Traktandenliste<br />
3. Jahresbericht 2009<br />
4. Finanzen<br />
4.1. Erfolgsrechnung/Bilanz/Revision 2009<br />
4.1. Budget 2010<br />
5. Mutationen / Wahl des Vorstandes<br />
- Gertrud Ochsner, bisher<br />
- Susanne Leutenegger Oberholzer, bisher<br />
- Barbara M&#252;ller, bisher<br />
- Jules Rampini, bisher<br />
- Andreas Missbach, bisher<br />
6. Wahl des Revisors<br />
7. Laufende Aktivit&#228;ten<br />
8. Varia
</p>
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		</item>
				<item>
			<title>Projet de loi sur l&#8217;argent des potentats : des lacunes &#224; combler</title>
			<link>http://www.aktionfinanzplatz.ch/news/index.php?title=projet_de_loi_sur_l_argent_des_potentats&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1</link>
			<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 09:27:37 +0000</pubDate>
						<category domain="main">Pressecommuniqu&#233;s</category>			<guid isPermaLink="false">103@http://www.aktionfinanzplatz.ch/news</guid>
			<description>Communiqu&#233; de presse du 15 avril 2010

Projet de loi sur l&#8217;argent des potentats : des lacunes &#224; combler

Les organisations non gouvernementales* (ONG) de d&#233;veloppement saluent le projet de loi f&#233;d&#233;rale sur la restitution des valeurs patrimoniales d&#8217;origine illicite de personnes politiquement expos&#233;es (LRAI). Toutefois ce projet contient de graves lacunes. En fonction de leurs exp&#233;riences, les ONG demandent en particulier que la loi soit applicable m&#234;me en l&#8217;absence d&#8217;une demande d&#8217;entraide judiciaire du pays concern&#233;.

Le projet de loi, mis en consultation par le Conseil f&#233;d&#233;ral jusqu&#8217;&#224; demain, &#233;tait attendu depuis longtemps. Il devrait permettre d&#8217;&#233;viter de devoir rendre de l&#8217;argent acquis ill&#233;galement &#224; d&#8217;anciens dictateurs ou d&#8217;anciennes &#171; personnes politiquement expos&#233;es &#187; comme ce fut le cas pour la famille Mobutu et pourrait l&#8217;&#234;tre avec les fonds Duvalier.

En renversant le fardeau de la preuve, le projet pose un jalon important. La loi autoriserait en effet le Conseil f&#233;d&#233;ral, en cas d&#8217;accroissement &#171; exorbitant &#187; des avoirs d&#233;pos&#233;s en Suisse de personnes exer&#231;ant une charge publique dans un Etat tiers, de bloquer, de confisquer et de restituer &#224; l&#8217;Etat concern&#233;, les avoirs litigieux. Etant donn&#233; la difficult&#233; pour les autorit&#233;s de poursuite en Suisse de r&#233;unir les preuves de l&#8217;origine ill&#233;gale de ces avoirs, il est raisonnable de demander que ce soit &#224; la personne soup&#231;onn&#233;e d&#8217;attester de la lic&#233;it&#233; de ses avoirs. Les principes de proportionnalit&#233; et de protection de la propri&#233;t&#233; sont pr&#233;serv&#233;s.

Par contre, dans sa version actuelle, le projet de loi ne permettrait pas d&#8217;&#233;viter &#224; la Suisse de se retrouver &#224; nouveau dans la p&#233;nible situation de devoir rendre de l&#8217;argent &#224; d&#8217;anciens dictateurs ou ministres ayant d&#233;pos&#233; en Suisse des fonds publics d&#233;tourn&#233;s.

1.	Si la personne politiquement expos&#233;e conserve dans son pays une influence telle qu&#8217;elle peut emp&#234;cher le d&#233;p&#244;t d&#8217;une demande d&#8217;entraide judiciaire, la loi ne peut pas &#234;tre appliqu&#233;e. La loi doit permettre la restitution d&#8217;avoirs illicites en l&#8217;absence de demande d&#8217;entraide judiciaire. Les autorit&#233;s suisses et les organisations de la soci&#233;t&#233; civile doivent pouvoir mettre en route une proc&#233;dure de blocage, de confiscation et de restitution si les autorit&#233;s du pays d&#8217;origine ne peuvent ou ne veulent pas agir.
2.	Les projets qui sont appel&#233;s &#224; &#234;tre financ&#233;s par l&#8217;argent restitu&#233; doivent &#234;tre d&#233;termin&#233;s avant la restitution. Des organisations de la soci&#233;t&#233; civile du pays concern&#233; doivent pouvoir jouer un r&#244;le de surveillance (watchdog) sur les flux financiers et la r&#233;alisation concr&#232;te des projets. Elles doivent &#234;tre impliqu&#233;es au m&#234;me titre que le gouvernement ou les organisations internationales. On a vu, pour la restitution des fonds Abacha au Nig&#233;ria, l&#8217;importance que jouait cette observation ext&#233;rieure.
3.	Le projet de loi pr&#233;voit la possibilit&#233; de n&#233;gocier un arrangement (solution transactionnelle). Ce serait permettre au voleur de conserver une partie de son butin. Un tel arrangement ne constitue pas seulement un risque pour la r&#233;putation de la Suisse. Il sabote les efforts des acteurs qui, dans le pays d&#8217;origine, cherchent justement &#224; sanctionner les auteurs de d&#233;tournement de fonds publics. C&#8217;est pourquoi nous demandons la suppression pure et simple de cette disposition.
4.	La d&#233;finition de &#171; personnes politiquement expos&#233;es &#187; doit &#234;tre &#233;largie aux dirigeants de grandes entreprises priv&#233;es. Le projet de loi actuel ne les inclut pas. Or, ces dirigeants sont souvent fort li&#233;s au monde politique et participent parfois activement &#224; des r&#233;seaux d&#8217;enrichissement ill&#233;gaux.

Pour plus d&#8217;informations :
-	Olivier Longchamp (D&#233;claration de Berne) : 021 620 03 09
-	Jean-Claude Huot (Action de Car&#234;me) : 079 229 18 45

* Action de Car&#234;me, Action Place financi&#232;re Suisse, Alliance Sud, D&#233;claration de Berne, Pain pour le Prochain, Transparency International Suisse
</description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Communiqu&#233; de presse du 15 avril 2010</p>
	<p>Projet de loi sur l&#8217;argent des potentats : des lacunes &#224; combler</p>
	<p>Les organisations non gouvernementales* (ONG) de d&#233;veloppement saluent le projet de loi f&#233;d&#233;rale sur la restitution des valeurs patrimoniales d&#8217;origine illicite de personnes politiquement expos&#233;es (LRAI). Toutefois ce projet contient de graves lacunes. En fonction de leurs exp&#233;riences, les ONG demandent en particulier que la loi soit applicable m&#234;me en l&#8217;absence d&#8217;une demande d&#8217;entraide judiciaire du pays concern&#233;.</p>
	<p>Le projet de loi, mis en consultation par le Conseil f&#233;d&#233;ral jusqu&#8217;&#224; demain, &#233;tait attendu depuis longtemps. Il devrait permettre d&#8217;&#233;viter de devoir rendre de l&#8217;argent acquis ill&#233;galement &#224; d&#8217;anciens dictateurs ou d&#8217;anciennes &#171; personnes politiquement expos&#233;es &#187; comme ce fut le cas pour la famille Mobutu et pourrait l&#8217;&#234;tre avec les fonds Duvalier.</p>
	<p>En renversant le fardeau de la preuve, le projet pose un jalon important. La loi autoriserait en effet le Conseil f&#233;d&#233;ral, en cas d&#8217;accroissement &#171; exorbitant &#187; des avoirs d&#233;pos&#233;s en Suisse de personnes exer&#231;ant une charge publique dans un Etat tiers, de bloquer, de confisquer et de restituer &#224; l&#8217;Etat concern&#233;, les avoirs litigieux. Etant donn&#233; la difficult&#233; pour les autorit&#233;s de poursuite en Suisse de r&#233;unir les preuves de l&#8217;origine ill&#233;gale de ces avoirs, il est raisonnable de demander que ce soit &#224; la personne soup&#231;onn&#233;e d&#8217;attester de la lic&#233;it&#233; de ses avoirs. Les principes de proportionnalit&#233; et de protection de la propri&#233;t&#233; sont pr&#233;serv&#233;s.</p>
	<p>Par contre, dans sa version actuelle, le projet de loi ne permettrait pas d&#8217;&#233;viter &#224; la Suisse de se retrouver &#224; nouveau dans la p&#233;nible situation de devoir rendre de l&#8217;argent &#224; d&#8217;anciens dictateurs ou ministres ayant d&#233;pos&#233; en Suisse des fonds publics d&#233;tourn&#233;s.</p>
	<p>1.	Si la personne politiquement expos&#233;e conserve dans son pays une influence telle qu&#8217;elle peut emp&#234;cher le d&#233;p&#244;t d&#8217;une demande d&#8217;entraide judiciaire, la loi ne peut pas &#234;tre appliqu&#233;e. La loi doit permettre la restitution d&#8217;avoirs illicites en l&#8217;absence de demande d&#8217;entraide judiciaire. Les autorit&#233;s suisses et les organisations de la soci&#233;t&#233; civile doivent pouvoir mettre en route une proc&#233;dure de blocage, de confiscation et de restitution si les autorit&#233;s du pays d&#8217;origine ne peuvent ou ne veulent pas agir.<br />
2.	Les projets qui sont appel&#233;s &#224; &#234;tre financ&#233;s par l&#8217;argent restitu&#233; doivent &#234;tre d&#233;termin&#233;s avant la restitution. Des organisations de la soci&#233;t&#233; civile du pays concern&#233; doivent pouvoir jouer un r&#244;le de surveillance (watchdog) sur les flux financiers et la r&#233;alisation concr&#232;te des projets. Elles doivent &#234;tre impliqu&#233;es au m&#234;me titre que le gouvernement ou les organisations internationales. On a vu, pour la restitution des fonds Abacha au Nig&#233;ria, l&#8217;importance que jouait cette observation ext&#233;rieure.<br />
3.	Le projet de loi pr&#233;voit la possibilit&#233; de n&#233;gocier un arrangement (solution transactionnelle). Ce serait permettre au voleur de conserver une partie de son butin. Un tel arrangement ne constitue pas seulement un risque pour la r&#233;putation de la Suisse. Il sabote les efforts des acteurs qui, dans le pays d&#8217;origine, cherchent justement &#224; sanctionner les auteurs de d&#233;tournement de fonds publics. C&#8217;est pourquoi nous demandons la suppression pure et simple de cette disposition.<br />
4.	La d&#233;finition de &#171; personnes politiquement expos&#233;es &#187; doit &#234;tre &#233;largie aux dirigeants de grandes entreprises priv&#233;es. Le projet de loi actuel ne les inclut pas. Or, ces dirigeants sont souvent fort li&#233;s au monde politique et participent parfois activement &#224; des r&#233;seaux d&#8217;enrichissement ill&#233;gaux.</p>
	<p>Pour plus d&#8217;informations :<br />
-	Olivier Longchamp (D&#233;claration de Berne) : 021 620 03 09<br />
-	Jean-Claude Huot (Action de Car&#234;me) : 079 229 18 45</p>
	<p>* Action de Car&#234;me, Action Place financi&#232;re Suisse, Alliance Sud, D&#233;claration de Berne, Pain pour le Prochain, Transparency International Suisse</p>
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		</item>
				<item>
			<title>Neues Gesetz zu Potentatengeldern</title>
			<link>http://www.aktionfinanzplatz.ch/news/index.php?title=neues_gesetz_zu_potentatengeldern&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1</link>
			<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 09:26:59 +0000</pubDate>
						<category domain="main">Pressecommuniqu&#233;s</category>			<guid isPermaLink="false">102@http://www.aktionfinanzplatz.ch/news</guid>
			<description>Medienmitteilung vom 15.4.2010

Neues Gesetz zu Potentatengeldern
Gesetzesl&#252;cke muss ganz geschlossen werden

Verschiedene Nichtregierungsorganisationen* aus dem Bereich Entwicklungspolitik begr&#252;ssen den Gesetzesentwurf des Bundesrates zur R&#252;ckerstattung unrechtm&#228;ssig erworbener Verm&#246;genswerte. Allerdings l&#228;sst der Entwurf in wichtigen Punkten die Gesetzesl&#252;cke bestehen, die er eigentlich schliessen soll. Die NGOs empfehlen aufgrund ihrer Erfahrungen vor Ort dringend, das Gesetz entsprechend zu erg&#228;nzen.

Der Gesetzesentwurf, dessen Vernehmlassungsfrist morgen ausl&#228;uft, ist ein lange erwartetes Instrument, um k&#252;nftig problematische Situationen wie in den F&#228;llen Mobutu und Duvalier zu verhindern, in denen die Schweiz offensichtlich illegal erworbene Gelder, die sich in der Schweiz befinden, den T&#228;tern zur&#252;ckgeben muss. 
Der Entwurf sieht als wichtigsten Punkt die Beweislastumkehr vor: Besteht aufgrund einer &#8222;aussergew&#246;hnlichen&#8220; Verm&#246;genszunahme gemessen am Sal&#228;r eines hohen Regierungsbeamten der Verdacht, er habe Staatsgelder veruntreut, kann die Schweiz mit dem neuen Gesetz seine Gelder einziehen und dem Land zur&#252;ckgeben. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass es f&#252;r die Untersuchungsbeh&#246;rden schwierig oder unm&#246;glich ist, im Herkunftsland ausreichende Beweismittel zu besorgen. Das Eigentumsrecht des Verd&#228;chtigten bleibt dabei im angemessenen Rahmen gesch&#252;tzt, da es f&#252;r diesen &#228;usserst einfach ist, den legalen Ursprung seines Verm&#246;genszuwachses nachzuweisen.
Offenkundig k&#246;nnen sich aber auch mit dem neuen Gesetz problematische Situationen wiederholen.
1.	Im Herkunftsland behalten die T&#228;ter ihren Einfluss, auch wenn sie ihr Amt niederlegen, und k&#246;nnen mit gr&#246;sster Leichtigkeit ein Rechtshilfegesuch und damit die Anwendung des neuen Gesetzes vereiteln. Das Gesetz muss deshalb auch anwendbar sein, wenn das Herkunftsland kein Rechtshilfegesuch stellen kann oder will. Namentlich m&#252;ssen die Schweiz und zivilgesellschaftliche Organisationen ein Verfahren zur Blockierung, Einziehung und R&#252;ckf&#252;hrung der Gelder ausl&#246;sen k&#246;nnen, wenn die Beh&#246;rden des Herkunftslandes nicht handeln.
2.	Projekte, die aus den Verm&#246;genswerten finanziert werden, m&#252;ssen vor der R&#252;ckf&#252;hrung definiert werden. Zivilgesellschaftliche Organisationen des Herkunftslandes, die nicht allein technische Expertise einbringen, sondern eine &#171; Watchdog &#187;-Funktion im Herkunftsland aus&#252;ben, m&#252;ssen Einsicht in die Buchhaltung und die physische Umsetzung der finanzierten Projekte haben. Sie m&#252;ssen zusammen mit Regierungsvertretern und internationalen oder technisch spezialisierten Organisationen am Monitoring zu gleichen Teilen vertreten sein. Ansonsten werden Projekte, die bereits ausgef&#252;hrt oder nur teilweise oder nie umgesetzt wurden, als &#8222;erfolgreiches Resultat&#8220; der R&#252;ckf&#252;hrung ausgewiesen, wie der Fall Abacha gezeigt hat.
3.	Die im Entwurf vorgeschlagene Verhandlungsl&#246;sung (&#8222;g&#252;tliche Einigung&#8220;) belohnt die T&#228;ter mit Straflosigkeit und einem namhaften Teil (40 Prozent) der &#8222;Beute&#8220;. Dies ist nicht nur rufsch&#228;digend, sondern torpediert und schw&#228;cht im Herkunftsland gerade diejenigen Akteure, welche die Schweiz eigentlich unterst&#252;tzen will und die f&#228;hig sind, ihren Einfluss zur Verminderung der Veruntreuungs-Delikte geltend zu machen. Die Verhandlungsl&#246;sung ist deshalb ersatzlos zu verwerfen.
4.	Die Definition &#171; Politisch exponierte Personen &#187; muss auf h&#246;chste Vertreter privater Unternehmen ausgedehnt werden, weil es sonst f&#252;r die Leiter von national bedeutsamen Privatunternehmen  nicht anwendbar ist. Insbesondere sind diese Personen in gewissen Herkunftsl&#228;ndern mit der Politik verflochten und bilden einen Teil eines Netzwerkes unrechtm&#228;ssiger privater Bereicherung.
R&#252;ckfragen:	Max Mader, Aktion Finanzplatz Schweiz, +41 78 808 21 53, +41 61 693 17 00
		Jean-Claude Huot, Fastenopfer,  +41 79 229 18 45 

*Aktion Finanzplatz Schweiz, Alliance Sud, Brot f&#252;r Alle, Erkl&#228;rung von Bern, Fastenopfer, Transparency International Schweiz
</description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Medienmitteilung vom 15.4.2010</p>
	<p>Neues Gesetz zu Potentatengeldern<br />
Gesetzesl&#252;cke muss ganz geschlossen werden</p>
	<p>Verschiedene Nichtregierungsorganisationen* aus dem Bereich Entwicklungspolitik begr&#252;ssen den Gesetzesentwurf des Bundesrates zur R&#252;ckerstattung unrechtm&#228;ssig erworbener Verm&#246;genswerte. Allerdings l&#228;sst der Entwurf in wichtigen Punkten die Gesetzesl&#252;cke bestehen, die er eigentlich schliessen soll. Die NGOs empfehlen aufgrund ihrer Erfahrungen vor Ort dringend, das Gesetz entsprechend zu erg&#228;nzen.</p>
	<p>Der Gesetzesentwurf, dessen Vernehmlassungsfrist morgen ausl&#228;uft, ist ein lange erwartetes Instrument, um k&#252;nftig problematische Situationen wie in den F&#228;llen Mobutu und Duvalier zu verhindern, in denen die Schweiz offensichtlich illegal erworbene Gelder, die sich in der Schweiz befinden, den T&#228;tern zur&#252;ckgeben muss.<br />
Der Entwurf sieht als wichtigsten Punkt die Beweislastumkehr vor: Besteht aufgrund einer &#8222;aussergew&#246;hnlichen&#8220; Verm&#246;genszunahme gemessen am Sal&#228;r eines hohen Regierungsbeamten der Verdacht, er habe Staatsgelder veruntreut, kann die Schweiz mit dem neuen Gesetz seine Gelder einziehen und dem Land zur&#252;ckgeben. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass es f&#252;r die Untersuchungsbeh&#246;rden schwierig oder unm&#246;glich ist, im Herkunftsland ausreichende Beweismittel zu besorgen. Das Eigentumsrecht des Verd&#228;chtigten bleibt dabei im angemessenen Rahmen gesch&#252;tzt, da es f&#252;r diesen &#228;usserst einfach ist, den legalen Ursprung seines Verm&#246;genszuwachses nachzuweisen.<br />
Offenkundig k&#246;nnen sich aber auch mit dem neuen Gesetz problematische Situationen wiederholen.<br />
1.	Im Herkunftsland behalten die T&#228;ter ihren Einfluss, auch wenn sie ihr Amt niederlegen, und k&#246;nnen mit gr&#246;sster Leichtigkeit ein Rechtshilfegesuch und damit die Anwendung des neuen Gesetzes vereiteln. Das Gesetz muss deshalb auch anwendbar sein, wenn das Herkunftsland kein Rechtshilfegesuch stellen kann oder will. Namentlich m&#252;ssen die Schweiz und zivilgesellschaftliche Organisationen ein Verfahren zur Blockierung, Einziehung und R&#252;ckf&#252;hrung der Gelder ausl&#246;sen k&#246;nnen, wenn die Beh&#246;rden des Herkunftslandes nicht handeln.<br />
2.	Projekte, die aus den Verm&#246;genswerten finanziert werden, m&#252;ssen vor der R&#252;ckf&#252;hrung definiert werden. Zivilgesellschaftliche Organisationen des Herkunftslandes, die nicht allein technische Expertise einbringen, sondern eine &#171; Watchdog &#187;-Funktion im Herkunftsland aus&#252;ben, m&#252;ssen Einsicht in die Buchhaltung und die physische Umsetzung der finanzierten Projekte haben. Sie m&#252;ssen zusammen mit Regierungsvertretern und internationalen oder technisch spezialisierten Organisationen am Monitoring zu gleichen Teilen vertreten sein. Ansonsten werden Projekte, die bereits ausgef&#252;hrt oder nur teilweise oder nie umgesetzt wurden, als &#8222;erfolgreiches Resultat&#8220; der R&#252;ckf&#252;hrung ausgewiesen, wie der Fall Abacha gezeigt hat.<br />
3.	Die im Entwurf vorgeschlagene Verhandlungsl&#246;sung (&#8222;g&#252;tliche Einigung&#8220;) belohnt die T&#228;ter mit Straflosigkeit und einem namhaften Teil (40 Prozent) der &#8222;Beute&#8220;. Dies ist nicht nur rufsch&#228;digend, sondern torpediert und schw&#228;cht im Herkunftsland gerade diejenigen Akteure, welche die Schweiz eigentlich unterst&#252;tzen will und die f&#228;hig sind, ihren Einfluss zur Verminderung der Veruntreuungs-Delikte geltend zu machen. Die Verhandlungsl&#246;sung ist deshalb ersatzlos zu verwerfen.<br />
4.	Die Definition &#171; Politisch exponierte Personen &#187; muss auf h&#246;chste Vertreter privater Unternehmen ausgedehnt werden, weil es sonst f&#252;r die Leiter von national bedeutsamen Privatunternehmen  nicht anwendbar ist. Insbesondere sind diese Personen in gewissen Herkunftsl&#228;ndern mit der Politik verflochten und bilden einen Teil eines Netzwerkes unrechtm&#228;ssiger privater Bereicherung.<br />
R&#252;ckfragen:	Max Mader, Aktion Finanzplatz Schweiz, +41 78 808 21 53, +41 61 693 17 00<br />
		Jean-Claude Huot, Fastenopfer,  +41 79 229 18 45 </p>
	<p>*Aktion Finanzplatz Schweiz, Alliance Sud, Brot f&#252;r Alle, Erkl&#228;rung von Bern, Fastenopfer, Transparency International Schweiz</p>
]]></content:encoded>
			<comments>http://www.aktionfinanzplatz.ch/news/index.php?p=102&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1#comments</comments>
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			<title></title>
			<link>http://www.aktionfinanzplatz.ch/news/index.php?title=title_1&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1</link>
			<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 14:00:28 +0000</pubDate>
						<category domain="main">Pressecommuniqu&#233;s</category>			<guid isPermaLink="false">101@http://www.aktionfinanzplatz.ch/news</guid>
			<description>Le Tribunal f&#233;d&#233;ral se prononce enti&#232;rement en faveur du coupable &#8211; le Conseil f&#233;d&#233;ral intervient.

Fonds Duvalier : vide juridique &#224; combler au plus vite !

La coalition des organisations non gouvernementales (ONG) pour la restitution des fonds Duvalier &#224; Ha&#239;ti est profond&#233;ment d&#233;&#231;ue de la d&#233;cision du Tribunal f&#233;d&#233;ral publi&#233;e aujourd&#8217;hui. Elle esp&#232;re que la lacune juridique apparue avec les jugements contradictoires rendus dans cette affaire sera combl&#233;e rapidement par le projet de Loi sur la restitution des biens mal acquis actuellement en pr&#233;paration. La coalition est soulag&#233;e par la d&#233;cision de derni&#232;re minute du Conseil f&#233;d&#233;ral de bloquer &#224; nouveau ces fonds.

La coalition d&#8217;organisations non gouvernementales compos&#233;e de l&#8217;Action place financi&#232;re Suisse, de Pain pour le prochain, de la D&#233;claration de Berne, de l&#8217;Action de Car&#234;me, de la Plate-forme Ha&#239;ti de Suisse (PFHS) et de Transparency International Suisse est d&#233;&#231;ue et pr&#233;occup&#233;e par la d&#233;cision du Tribunal f&#233;d&#233;ral de rendre les fonds Duvalier au clan de l&#8217;ancien dictateur. Le tremblement de terre en Ha&#239;ti aurait d&#251; faciliter la restitution de cet argent en Ha&#239;ti. La lacune juridique existante est dommageable, tant pour la Suisse que pour le pays d&#8217;origine des fonds. Pour cette raison, la coalition est soulag&#233;e par la d&#233;cision de derni&#232;re minute du Conseil f&#233;d&#233;ral de bloquer une nouvelle fois les fonds Duvalier en se basant sur la Constitution.

La coalition suit avec attention les d&#233;bats sur le projet de loi relatif &#224; la restitution des biens mal acquis de personnes politiquement expos&#233;es. Elle s&#8217;engagera pour que cette loi autorise un contr&#244;le &#233;tendu des processus de restitutions par la soci&#233;t&#233; civile. Une transparence compl&#232;te des processus de restitution, assur&#233;e par la participation de la soci&#233;t&#233; civile est une condition incontournable si l&#8217;on veut emp&#234;cher que les fonds restitu&#233;s ne s&#8217;&#233;vaporent dans des projets inexistants o&#249; d&#233;j&#224; termin&#233;s, comme cela a &#233;t&#233; le cas lors de la restitution des fonds Abacha en 2006, ou que les sommes restitu&#233;es disparaissent dans les poches de quelques privil&#233;gi&#233;s parvenant ainsi &#224; s&#8217;enrichir ill&#233;galement. 

Dans son arr&#234;t&#233;, le Tribunal f&#233;d&#233;ral estime que les d&#233;lits de corruption dont le clan Duvalier s&#8217;est rendu coupable &#233;taient prescrits. Il ne remet toutefois pas en question l&#8217;origine criminelle des fonds Duvalier. 

Le 24 ao&#251;t de l&#8217;an pass&#233;, la fondation liechtensteinoise Brouilly avait recouru aupr&#232;s du Tribunal f&#233;d&#233;ral contre le jugement du Tribunal p&#233;nal f&#233;d&#233;ral. Celui-ci avait admis une d&#233;cision du minist&#232;re de la Justice prise en f&#233;vrier 2009, selon laquelle les fonds Duvalier devaient &#234;tre restitu&#233;s en Ha&#239;ti et utilis&#233;s pour des projets de d&#233;veloppement. La fondation Brouilly administrait la partie bloqu&#233;e en Suisse de la fortune priv&#233;e de Jean-Claude Duvalier (&#171; B&#233;b&#233; Doc &#187;) et de sa m&#232;re, Simone.

Pour de plus amples informations :

Max Mader, Action place financi&#232;re suisse, +41 61 693 17 00, +41 78 808 21 53
Jean-Claude Huot, Action de Car&#234;me, +41 21 617 88 80, +41 79 229 18 45

Communiqu&#233; de presse, 3 f&#233;vrier 2010
</description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Le Tribunal f&#233;d&#233;ral se prononce enti&#232;rement en faveur du coupable &#8211; le Conseil f&#233;d&#233;ral intervient.
</p>
	<p>Fonds Duvalier : vide juridique &#224; combler au plus vite !</strong>
</p>
	<p>La <em>coalition des organisations non gouvernementales</em> (ONG) pour la restitution des fonds Duvalier &#224; Ha&#239;ti est profond&#233;ment d&#233;&#231;ue de la d&#233;cision du Tribunal f&#233;d&#233;ral publi&#233;e aujourd&#8217;hui. Elle esp&#232;re que la lacune juridique apparue avec les jugements contradictoires rendus dans cette affaire sera combl&#233;e rapidement par le projet de Loi sur la restitution des biens mal acquis actuellement en pr&#233;paration. La coalition est soulag&#233;e par la d&#233;cision de derni&#232;re minute du Conseil f&#233;d&#233;ral de bloquer &#224; nouveau ces fonds.
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	<p>La coalition d&#8217;organisations non gouvernementales compos&#233;e de l&#8217;Action place financi&#232;re Suisse, de Pain pour le prochain, de la D&#233;claration de Berne, de l&#8217;Action de Car&#234;me, de la Plate-forme Ha&#239;ti de Suisse (PFHS) et de Transparency International Suisse est d&#233;&#231;ue et pr&#233;occup&#233;e par la d&#233;cision du Tribunal f&#233;d&#233;ral de rendre les fonds Duvalier au clan de l&#8217;ancien dictateur. Le tremblement de terre en Ha&#239;ti aurait d&#251; faciliter la restitution de cet argent en Ha&#239;ti. La lacune juridique existante est dommageable, tant pour la Suisse que pour le pays d&#8217;origine des fonds. Pour cette raison, la coalition est soulag&#233;e par la d&#233;cision de derni&#232;re minute du Conseil f&#233;d&#233;ral de bloquer une nouvelle fois les fonds Duvalier en se basant sur la Constitution.
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	<p>La coalition suit avec attention les d&#233;bats sur le projet de loi relatif &#224; la restitution des biens mal acquis de personnes politiquement expos&#233;es. Elle s&#8217;engagera pour que cette loi autorise un contr&#244;le &#233;tendu des processus de restitutions par la soci&#233;t&#233; civile. Une transparence compl&#232;te des processus de restitution, assur&#233;e par la participation de la soci&#233;t&#233; civile est une condition incontournable si l&#8217;on veut emp&#234;cher que les fonds restitu&#233;s ne s&#8217;&#233;vaporent dans des projets inexistants o&#249; d&#233;j&#224; termin&#233;s, comme cela a &#233;t&#233; le cas lors de la restitution des fonds Abacha en 2006, ou que les sommes restitu&#233;es disparaissent dans les poches de quelques privil&#233;gi&#233;s parvenant ainsi &#224; s&#8217;enrichir ill&#233;galement.
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	<p>Dans son arr&#234;t&#233;, le Tribunal f&#233;d&#233;ral estime que les d&#233;lits de corruption dont le clan Duvalier s&#8217;est rendu coupable &#233;taient prescrits. Il ne remet toutefois pas en question l&#8217;origine criminelle des fonds Duvalier.
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	<p>Le 24 ao&#251;t de l&#8217;an pass&#233;, la fondation liechtensteinoise Brouilly avait recouru aupr&#232;s du Tribunal f&#233;d&#233;ral contre le jugement du Tribunal p&#233;nal f&#233;d&#233;ral. Celui-ci avait admis une d&#233;cision du minist&#232;re de la Justice prise en f&#233;vrier 2009, selon laquelle les fonds Duvalier devaient &#234;tre restitu&#233;s en Ha&#239;ti et utilis&#233;s pour des projets de d&#233;veloppement. La fondation Brouilly administrait la partie bloqu&#233;e en Suisse de la fortune priv&#233;e de Jean-Claude Duvalier (&#171; B&#233;b&#233; Doc &#187;) et de sa m&#232;re, Simone.
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	<p>Pour de plus amples informations :
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	<p>Max Mader, Action place financi&#232;re suisse, +41 61 693 17 00, +41 78 808 21 53
<p>
Jean-Claude Huot, Action de Car&#234;me, +41 21 617 88 80, +41 79 229 18 45
</p>
	<p>Communiqu&#233; de presse, 3 f&#233;vrier 2010
</p>
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